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Übersicht

Schlösser in Kopenhagen

Kopenhagens Schlösser und Königsbauten im Überblick – von der Residenz Amalienborg mit Wachwechsel über das Parlamentsschloss Christiansborg bis zu Rosenborg mit den Kronjuwelen.

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Inhalt

Kopenhagen ist eine Königsstadt, und ihre Schlösser stehen bis heute im Zentrum von Monarchie und Politik. Drei davon sind echte Königsschlösser, dazu kommen eine Sternfestung und die alte Handelsbörse – alle liegen fußläufig im historischen Kern und lassen sich an einem Tag verbinden.

Die fünf Häuser im Überblick

Die königliche Residenz ist Schloss Amalienborg, vier Rokoko-Palais um einen achteckigen Platz. Der Schlossplatz und der tägliche Wachwechsel um 12 Uhr sind frei zugänglich; Eintritt kostet nur das Museum im Palais Christian VIII. Sitz von Parlament (Folketing), Regierung und Oberstem Gericht ist Schloss Christiansborg auf Slotsholmen – mit königlichen Empfangsräumen, Ruinen und dem 106 Meter hohen Schlossturm, dem höchsten Kopenhagens, der kostenlos per Aufzug zu erreichen ist. Die dänischen Kronjuwelen und ein Renaissancegarten erwarten dich auf Schloss Rosenborg mitten im Park Kongens Have.

Streng genommen sind nur diese drei echte Königsschlösser. Dazu zählt der Hub die sternförmige Festung Kastellet – eine bis heute aktive Kaserne, deren Wälle frei begehbar sind – sowie die alte Børsen mit dem ikonischen Drachenschwanzturm. Die Børsen ist seit dem Großbrand vom 16. April 2024 eine Wiederaufbau-Baustelle und nicht zu besichtigen; zugänglich ist nur ihr kostenloses Besucherzentrum. Sie taugt also vorerst als Fotomotiv und Geschichte, nicht als reguläre Besichtigung.

Preise, Slotspas und Besuch

Drei der fünf Orte sind grundsätzlich gratis: der Schlossplatz von Amalienborg samt Wachwechsel, das Gelände des Kastellet (Sommer 6–22 Uhr, Winter 6–20 Uhr) und der Schlossturm von Christiansborg. Auch der Park Kongens Have rund um Rosenborg und das Børsen-Besucherzentrum kosten nichts. Eintritt zahlst du für das Amalienborg-Museum (125 DKK online, 135 DKK Kasse), für Rosenborg (140 DKK online, 150 DKK Kasse) und für das Christiansborg-Kombiticket (215 DKK). Unter 18 ist überall frei, braucht aber ein kostenloses Ticket.

Wer alle drei Innenräume sehen will, fährt mit dem Slotspas günstiger: 345 DKK, 72 Stunden gültig, für Rosenborg, das Amalienborg-Museum und Christiansborg – gegenüber 480 DKK einzeln spart das rund 135 DKK. Als Auftakt lohnt Rosenborg gleich zur Öffnung (Tickets gelten für ein festes 10-Minuten-Zeitfenster und sind in der Hochsaison oft ausverkauft), dann der Spaziergang durch Kongens Have und gegen 11.30 Uhr hinüber zu Amalienborg für den Wachwechsel um 12 Uhr. Nachmittags bleibt Zeit für Slotsholmen mit Christiansborg und der Børsen-Fassade nebenan, zum Abschluss das Kastellet im Norden mit der Kleinen Meerjungfrau. Für alle fünf Orte solltest du rund 6 bis 8 Stunden einplanen.

Häufige Fragen

Welche Schlösser in Kopenhagen sind kostenlos?+

Frei zugänglich sind der Schlossplatz von Amalienborg samt Wachwechsel um 12 Uhr, das Gelände des Kastellet (Sommer 6–22 Uhr, Winter 6–20 Uhr) und der 106 Meter hohe Schlossturm von Christiansborg. Auch der Park Kongens Have rund um Rosenborg und das Børsen-Besucherzentrum kosten nichts. Eintritt zahlst du nur für die Innenräume von Rosenborg, Christiansborg und das Amalienborg-Museum.

Welches Schloss in Kopenhagen sollte man gesehen haben?+

Wenn die Zeit knapp ist, lohnt sich Rosenborg am meisten: Es ist das einzige Königsschloss, das vollständig als Museum begehbar ist, und beherbergt im Schatzkeller die dänischen Kronjuwelen. Ideal als Auftakt vormittags zur Öffnung, danach passt der Wachwechsel an Amalienborg um 12 Uhr.

Wie viele Schlösser gibt es in Kopenhagen und wie hängen sie zusammen?+

Dieser Überblick führt fünf Königsbauten: die echten Schlösser Amalienborg, Christiansborg und Rosenborg, dazu die Sternfestung Kastellet und die alte Börse Børsen. Alle liegen fußläufig im historischen Kern und lassen sich an einem Tag verbinden – plane dafür rund 6 bis 8 Stunden ein.

Lohnt sich der Slotspas für die Schlösser?+

Wer die Innenräume von Rosenborg, Amalienborg-Museum und Christiansborg sehen will, fährt mit dem Slotspas günstiger: 345 DKK, 72 Stunden gültig. Einzeln kosten die drei Tickets 480 DKK – die Ersparnis liegt bei rund 135 DKK. Bei zusätzlicher Museums- und ÖPNV-Nutzung kann sich stattdessen die Copenhagen Card lohnen.

Kann man die Børsen in Kopenhagen besichtigen?+

Nein, das Gebäude selbst nicht. Seit dem Großbrand vom 16. April 2024 ist die Børsen eine Wiederaufbau-Baustelle und gesperrt. Zugänglich ist nur ein kostenloses Besucherzentrum an der Baustelle (Mo–Fr 14–18 Uhr, Sa–So 11–16 Uhr). Ein fest zugesichertes Wiedereröffnungsdatum nennen die offiziellen Stellen bislang nicht.