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Reiseplanung in Kopenhagen

Wie viele Tage, welche Route, was kostet was und lohnt die Copenhagen Card? Der kompakte Planungs-Überblick für deinen Kopenhagen-Besuch – mit fertigen Routen für 1 bis 3 Tage.

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Inhalt

Kopenhagen lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden: Die Altstadt, das königliche Frederiksstaden und der Hafen liegen dicht beieinander. Die wichtigste Planungsfrage ist nicht „Was schaue ich an?”, sondern „Wie viel Eintritt fällt an?” – denn viele der bekanntesten Orte kosten keinen Eintritt, während Museen und Schlösser zusammen schnell mehrere hundert Kronen ausmachen. Wer das versteht, plant Tage und Budget treffsicher.

Erst die Route, dann die Tickets

Bevor du einzelne Tickets buchst, lohnt der Blick auf eine Gesamtroute. Wir haben drei aufeinander aufbauende Pläne vorbereitet: Kopenhagen in 1 Tag bündelt die Wahrzeichen von Nyhavn über Amalienborg und den Rundetårn bis zum abendlichen Tivoli. Kopenhagen in 2 Tagen ergänzt Christianshavn, Christiania und die großen Museen, Kopenhagen in 3 Tagen hängt einen Tag für Design oder einen Ausflug an. Zum Verorten aller Stationen hilft die interaktive Karte. Wer früh am Tag startet, schafft auch mit wenig Zeit viel, weil die Wege kurz sind.

Lohnt sich die Copenhagen Card?

Die Copenhagen Card DISCOVER deckt über 80 Attraktionen plus den unbegrenzten Nahverkehr ab (Bus, Zug, Metro, Hafenbus – inklusive der Anreise nach Kronborg/Helsingør). Die Preise 2026:

LaufzeitErwachsene (ab 16)Kinder 3–11
24 Stunden589 DKK100 DKK
48 Stunden859 DKK140 DKK
72 Stunden1.039 DKK180 DKK
96 Stunden1.219 DKK220 DKK
120 Stunden1.419 DKK260 DKK

Je Erwachsenenkarte sind bis zu zwei vergünstigte Kinderkarten möglich. Enthalten sind unter anderem Tivoli (nur der Garten-Eintritt, Fahrgeschäfte extra), das Amalienborg-Museum, Rosenborg, das Nationalmuseet, das SMK, das Designmuseum, die Glyptotek, der Turm von Vor Frelsers Kirke (Vorabbuchung nötig) und die Stromma-Kanalrundfahrt. Nicht enthalten sind der Rundetårn (Tickets nur vor Ort) und die günstigen Netto-Bådene; die Hirschsprungske Samling gewährt nur Ermäßigung. Faustregel: Bei dichten Programmen mit mehreren Eintritten und viel Fahrtweg rechnet sich die Karte; bei nur einem ruhigen Tag selten. Preise können sich ändern.

Was gratis ist – und was Eintritt kostet

Kopenhagens Stärke für sparsame Reisende: Sehr viele Highlights sind ohnehin frei. Der Hafen Nyhavn, der Schlossplatz von Amalienborg samt Wachwechsel, die Kleine Meerjungfrau, die Einkaufsmeile Strøget, der Freistaat Christiania und der Wall des Kastellet kosten nichts. Frei sind auch die Markthalle Torvehallerne, die Königliche Bibliothek, der Schlossturm von Christiansborg sowie die Parks Kongens Have und Botanisk Have (nur das Palmenhaus kostet 70 DKK). Bei den Kirchen ist das Innere von Marmorkirken, Vor Frue Kirke und Holmens Kirke frei.

Eintritt kostet vor allem, wer in Museen und Schlösser geht oder hoch hinaus will. Online ist es meist rund 10 Prozent günstiger als an der Kasse: Amalienborg 125 DKK, Rosenborg 140 DKK, das Nationalmuseet 135 DKK (an der Kasse 150 – der frühere Gratis-Eintritt wurde 2016 abgeschafft), die Glyptotek 135 DKK, das SMK und das Designmuseum je 140 DKK; unter 18 ist fast überall frei. Tivoli arbeitet mit dynamischen Tagespreisen ab rund 150 DKK je nach Datum und Eintrittszeit (aktuelle Preise zeigt der Kalender auf tivoli.dk), Fahrgeschäfte kosten extra. Türme und Kuppeln liegen dazwischen: der Rundetårn 60 DKK (das Observatorium mit Teleskop bleibt wegen Restaurierung voraussichtlich bis Oktober 2026 geschlossen), der Turmaufstieg von Vor Frelsers Kirke 70 DKK, die Kuppeltour der Marmorkirken 50 DKK – Letztere ausschließlich Samstag und Sonntag um 13.30 Uhr mit maximal 15 Plätzen; einzelne Termine fallen aus, vor dem Besuch auf marmorkirken.dk prüfen. Tickets für diese drei gibt es nur vor Ort. Für eine Kanalrundfahrt ab Nyhavn ist Netto-Bådene mit rund 60 bis 80 DKK die günstigste Wahl; mit Copenhagen Card fährt man die etwas teurere Stromma-Tour effektiv gratis.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen sind kostenlos?+

Viele der bekanntesten Orte kosten keinen Eintritt: der Hafen <a href="/nyhavn/">Nyhavn</a>, der Schlossplatz von <a href="/amalienborg/">Amalienborg</a> mit dem Wachwechsel, die <a href="/den-lille-havfrue/">Kleine Meerjungfrau</a>, die Einkaufsmeile <a href="/stroeget/">Strøget</a>, der Freistaat <a href="/christiania/">Christiania</a> und der Festungswall <a href="/kastellet/">Kastellet</a>. Auch die Markthalle <a href="/torvehallerne/">Torvehallerne</a>, die <a href="/koenigliche-bibliothek/">Königliche Bibliothek</a>, der Turm von <a href="/christiansborg/">Christiansborg</a> und die Parks <a href="/kongens-have/">Kongens Have</a> und <a href="/botanisk-have/">Botanisk Have</a> sind frei. Bei den Kirchen ist das Innere von <a href="/marmorkirken/">Marmorkirken</a>, <a href="/vor-frue-kirke/">Vor Frue Kirke</a>, <a href="/holmens-kirke/">Holmens Kirke</a> und <a href="/vor-frelsers-kirke/">Vor Frelsers Kirke</a> kostenlos; nur Kuppeln und Türme kosten Eintritt. Das <a href="/nationalmuseet/">Nationalmuseet</a> ist dagegen seit 2016 kostenpflichtig.

Welche Sehenswürdigkeit in Kopenhagen sollte man gesehen haben?+

Das eine Wahrzeichen, das in keinem Programm fehlt, ist <a href="/nyhavn/">Nyhavn</a> mit seinen bunten Giebelhäusern am Kanal. Dazu gehören der Vergnügungspark <a href="/tivoli/">Tivoli</a> als Kopenhagens Klassiker, die Königsresidenz <a href="/amalienborg/">Amalienborg</a> mit Wachwechsel und der <a href="/rundetaarn/">Rundetårn</a> für den Blick über die Altstadt. Wer mehr Zeit hat, ergänzt ein großes Museum wie das <a href="/statens-museum-for-konst/">SMK</a> oder die <a href="/ny-carlsberg-glyptotek/">Glyptotek</a>.

Wie viele Tage sollte man für Kopenhagen einplanen?+

Für die wichtigsten Wahrzeichen reicht ein gut geplanter Tag, weil die Innenstadt kompakt und zu Fuß erkundbar ist. Zwei Tage geben Luft für Christianshavn, Christiania und ein bis zwei Museen, drei Tage zusätzlich für Design, Streetfood oder einen Ausflug. Wir haben drei fertige Routen vorbereitet: <a href="/kopenhagen-in-1-tag/">Kopenhagen in 1 Tag</a>, <a href="/kopenhagen-in-2-tagen/">in 2 Tagen</a> und <a href="/kopenhagen-in-3-tagen/">in 3 Tagen</a>.

Lohnt sich die Copenhagen Card?+

Die Copenhagen Card kostet 2026 als 48-Stunden-Variante 859 DKK für Erwachsene (24h 589, 72h 1039) und deckt über 80 Attraktionen plus den kompletten Nahverkehr ab, darunter Tivoli (Garten-Eintritt), Amalienborg, Rosenborg, das Nationalmuseet, das SMK, das Designmuseum, die Glyptotek, den Turm von Vor Frelsers Kirke und die Stromma-Kanalrundfahrt. Sie rechnet sich vor allem bei dichten Programmen mit mehreren Eintritten und viel Fahrtweg. Wer eher bummelt, kommt günstiger weg, weil viele Top-Orte ohnehin gratis sind. Nicht enthalten sind der Rundetårn und Netto-Bådene. Preise können sich ändern – vor dem Kauf prüfen.

Was kostet der Eintritt zu den großen Sehenswürdigkeiten?+

Online-Tickets sind meist rund 10 Prozent günstiger als an der Kasse (Stand 2026): <a href="/amalienborg/">Amalienborg</a> 125 DKK, <a href="/rosenborg/">Rosenborg</a> 140 DKK, <a href="/nationalmuseet/">Nationalmuseet</a> 135 DKK (Kasse 150), die <a href="/ny-carlsberg-glyptotek/">Glyptotek</a> 135 DKK, das <a href="/statens-museum-for-konst/">SMK</a> und das <a href="/designmuseum-danmark/">Designmuseum</a> je 140 DKK. Unter 18 Jahren ist fast überall frei. <a href="/tivoli/">Tivoli</a> nutzt dynamische Preise je nach Datum und Eintrittszeit ab rund 150 DKK, Fahrgeschäfte kosten extra. Türme und Kuppeln liegen bei 50 bis 70 DKK.