Rundetårn
der Runde Turm
Übersicht
Acht Kirchen und Türme Kopenhagens im Überblick – von der Marmorkirche über die Vor Frelsers Kirke bis zum Rundetårn. Welche frei sind, was die Aufstiege kosten.
der Runde Turm
die Marmorkirche
Erlöserkirche mit Wendelturm
Heiliggeistkirche am Strøget
Marinekirche der dänischen Krone
deutsche Kirche mit barocken Grabkapellen
Universitätskirche am Rundetårn
der Dom zu Kopenhagen
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Kopenhagens Kirchen erzählen die Geschichte der Stadt im Kleinen – vom klassizistischen Dom über die Prachtbauten der Königszeit bis zu den begehbaren Türmen, die heute zu den schönsten Aussichtspunkten zählen. Acht Häuser stellen wir hier vor; die meisten liegen dicht beieinander in der Innenstadt und lassen sich gut zu einem Rundgang verbinden. Eine Übersicht aller mit Lage und Details findest du im Raster oben.
Das auffälligste Gotteshaus ist die Marmorkirche (Frederiks Kirke) mit der größten Kirchenkuppel Skandinaviens, gegenüber Schloss Amalienborg. Im historischen Zentrum stehen die klassizistische Domkirche Vor Frue Kirke mit Thorvaldsens Christus-Figur und Apostelreihe, die gotische Helligåndskirken am Strøget, die deutsche Gemeindekirche Sankt Petri mit ihren barocken Grabkapellen und die Marinekirche Holmens Kirke gegenüber Christiansborg, in der Königin Margrethe II. 1967 heiratete.
Für die Aussicht steigt man auf den außen gewundenen Turm der Vor Frelsers Kirke in Christianshavn oder auf den Rundetårn, Europas ältesten funktionierenden Sternwartenturm, der über eine bequeme Wendelrampe erschlossen ist. An den Rundetårn schließt baulich die Trinitatis Kirke an, ehemals Universitätskirche Christians IV.
Der Kirchenraum ist bei allen acht Häusern frei zugänglich. Geld kostet allein, wer hoch hinaus oder in die Sonderbereiche will:
Alle Preise gelten für 2026; prüfe sie im Zweifel auf der jeweiligen POI-Seite. Tickets für die Turm- und Kuppelaufstiege gibt es überwiegend nur vor Ort.
Der Kirchenraum ist bei allen acht Häusern frei. Vollständig kostenlos sind Vor Frue Kirke (der Dom mit den Thorvaldsen-Skulpturen) und Holmens Kirke; ebenfalls frei zugänglich sind die Trinitatis Kirke und die Helligåndskirken als dänische Volkskirchen. Auch Marmorkirche, Vor Frelsers Kirke und Sankt Petri kosten am Eingang nichts – hier zahlt man nur für den Kuppel- bzw. Turmaufstieg oder die Grabkapellen.
Für den schönsten Ausblick führt nichts an der Vor Frelsers Kirke vorbei: Ihr außen gewundener Turm ist der markanteste Aussichtspunkt der Stadt (Kirche frei, Turm 70 DKK). Wer kostenlos das Beste sehen will, geht in den Dom Vor Frue Kirke mit Thorvaldsens Christus-Figur. Architektonisch ist die Marmorkirche mit Skandinaviens größter Kirchenkuppel das Highlight.
Acht: die Marmorkirche, die Vor Frelsers Kirke mit ihrem Wendelturm, der Dom Vor Frue Kirke, die Helligåndskirken, Sankt Petri, Holmens Kirke, die Trinitatis Kirke sowie der Rundetårn. Bis auf den Rundetårn liegen sie alle in der Innenstadt und lassen sich gut zu einem Rundgang verbinden.
Der Rundetårn kostet 60 DKK (Studierende 40 DKK, Kinder bis 17 frei), der Turm der Vor Frelsers Kirke 70 DKK (mit Copenhagen Card frei), die Dome Tour der Marmorkirche 50 DKK. Tickets gibt es überwiegend nur vor Ort an der Kasse; die Dome Tour der Marmorkirche findet nur samstags und sonntags um 13.30 Uhr ohne Reservierung statt. 2026 ist die obere Plattform des Rundetårn wegen Restaurierung zeitweise geschlossen.
Bei den Türmen nur eingeschränkt: Der Rundetårn hat eine gut begehbare, kinderwagentaugliche Wendelrampe, doch zur obersten Plattform führen zwei Treppen, die für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar sind. Der Turm der Vor Frelsers Kirke (rund 400 Stufen, davon etwa 150 außen) und die Dome Tour der Marmorkirche über schmale Spiraltreppen sind nicht barrierefrei. Ebenerdig ist die Holmens Kirke über eine Seitentür mit Rampe rollstuhlzugänglich.