kopenhagen.info

Christianshavn

Kanalviertel mit Hausbooten & Christiania

Das von Kanälen durchzogene Inselviertel mit Hausbooten, bunten Fassaden und der Freistadt Christiania zählt zu den malerischsten Ecken Kopenhagens.

Der gelbe Kopenhagener Hafenbus (DOT Linie 992) faehrt auf dem Kanal in Christianshavn, flankiert von historischen Backsteinlagerhaeusern.

Klein-Amsterdam in Kopenhagen

Christianshavn wurde im frühen 17. Jahrhundert von König Christian IV. auf aufgeschüttetem Land angelegt, nach niederländischem Vorbild, mit rechtwinkligen Kanälen, über die kleine Brücken führen. Entlang der Grachten liegen Hausboote, bunte Fassaden und gemütliche Cafés. Das Viertel ist technisch Teil von Indre By, fühlt sich aber wie eine eigene kleine Welt an.

Erlöserkirche und Christiania

Über den Dächern ragt der goldene Wendelturm der Vor Frelsers Kirke auf. Gleich nebenan beginnt die autonome Freistadt Christiania mit ihren selbstgebauten Häusern, Werkstätten und Konzertbühnen. Beides macht Christianshavn zu einem der spannendsten Kontraste Kopenhagens.

Spaziergang am Wasser

Am schönsten erlebt man das Viertel zu Fuß: entlang des Christianshavns Kanal, vorbei an Hausbooten und kleinen Plätzen, oder hinaus auf die moderne Halbinsel Holmen mit der Oper. Christianshavn liegt nur eine Metrostation oder einen kurzen Spaziergang von der Innenstadt entfernt.

Rund um Christianshavn

Der markante Spiralturm der Vor Frelsers Kirke in Christianshavn mit goldener Figur auf der Spitze vor blauem Himmel.

Vor Frelsers Kirke

Die Vor Frelsers Kirke in Christianshavn ist eine Barockkirche mit goldenem Turm und außen gewundener Wendeltreppe. 400 Stufen führen auf 90 Meter zur Aussicht.

Buntes Graffiti-Gebaeude mit Skateboard-Rampe in der Freistadt Christiania, dem alternativen Stadtteil Kopenhagens.

Freetown Christiania

Die autonome Freistadt in Christianshavn ist seit 1971 ein selbstverwaltetes Wohnviertel mit bunten Häusern, Werkstätten, Cafés und der Konzertbühne Loppen.

Die prachtvolle Boerse von Kopenhagen mit dem charakteristischen Drachenspiraturm ragt hinter dem roten Backsteingebaeude in den blauen Himmel.

Børsen

Die Børsen, die alte Börse Kopenhagens, ist ein Renaissance-Bau Christians IV. auf Slotsholmen; ihr Drachenschwanzturm brannte 2024 ab. Heute Baustelle mit kostenlosem Besucherzentrum.

Imposante Fassade von Christiansborg Slot mit dem markanten Turm und einer Reiterstatue an der Seite.

Schloss Christiansborg

Auf Slotsholmen vereint Christiansborg das Parlament Folketing, Regierung und Oberstes Gericht, samt königlichen Empfangsräumen und dem kostenlosen, höchsten Turm Kopenhagens.

Holmens Kirke am Slotsholmskanal mit Touristenboot und dänischer Flagge im Vordergrund.

Holmens Kirke

Barocke Marine- und Hofkirche gegenüber Christiansborg, in der Margrethe II. 1967 heiratete. Altar von 1661, Seehelden-Gräber, freier Eintritt.

Der Schwarze Diamant, die markante Erweiterung der Koeniglichen Bibliothek Kopenhagens, spiegelt sich im Wasser des Innenhafen.

Königliche Bibliothek

Det Kongelige Bibliotek auf Slotsholmen: Dänemarks Nationalbibliothek mit dem Schwarzen Diamanten von 1999, kostenlosen Ausstellungen und Café am Hafen.

Der barocke Innenhof des Nationalmuseet in Kopenhagen mit dem markanten Eingangsportal und dem Schild Nationalmuseet an der hellen Fassade.

Nationalmuseet

Dänemarks größtes kulturhistorisches Museum erzählt im Prinzenpalais 14.000 Jahre Geschichte, vom Sonnenwagen von Trundholm über Wikinger bis zu den Weltkulturen.

Bronzestatue vor der Backsteinfassade der Ny Carlsberg Glyptotek.

Ny Carlsberg Glyptotek

Das Kunstmuseum des Brauers Carl Jacobsen vereint antike Skulpturen, über 40 Gauguin-Werke und eine der größten Rodin-Sammlungen rund um einen verglasten Wintergarten.

Das bunte Kettenkarussell im Tivoli Gardens dreht sich vor blauem Himmel, im Hintergrund dänische Flaggen und historische Parkgebaeude.

Tivoli

Der 1843 eröffnete Tivoli neben dem Hauptbahnhof ist der zweitälteste Vergnügungspark der Welt, mit historischer Holzachterbahn, Gärten, Konzerten und Hunderttausenden Lichtern.