Christianshavn
Kanalviertel mit Hausbooten & Christiania
Das von Kanälen durchzogene Inselviertel mit Hausbooten, bunten Fassaden und der Freistadt Christiania zählt zu den malerischsten Ecken Kopenhagens.

Klein-Amsterdam in Kopenhagen
Christianshavn wurde im frühen 17. Jahrhundert von König Christian IV. auf aufgeschüttetem Land angelegt, nach niederländischem Vorbild, mit rechtwinkligen Kanälen, über die kleine Brücken führen. Entlang der Grachten liegen Hausboote, bunte Fassaden und gemütliche Cafés. Das Viertel ist technisch Teil von Indre By, fühlt sich aber wie eine eigene kleine Welt an.
Erlöserkirche und Christiania
Über den Dächern ragt der goldene Wendelturm der Vor Frelsers Kirke auf. Gleich nebenan beginnt die autonome Freistadt Christiania mit ihren selbstgebauten Häusern, Werkstätten und Konzertbühnen. Beides macht Christianshavn zu einem der spannendsten Kontraste Kopenhagens.
Spaziergang am Wasser
Am schönsten erlebt man das Viertel zu Fuß: entlang des Christianshavns Kanal, vorbei an Hausbooten und kleinen Plätzen, oder hinaus auf die moderne Halbinsel Holmen mit der Oper. Christianshavn liegt nur eine Metrostation oder einen kurzen Spaziergang von der Innenstadt entfernt.
Rund um Christianshavn

Vor Frelsers Kirke
Die Vor Frelsers Kirke in Christianshavn ist eine Barockkirche mit goldenem Turm und außen gewundener Wendeltreppe. 400 Stufen führen auf 90 Meter zur Aussicht.

Freetown Christiania
Die autonome Freistadt in Christianshavn ist seit 1971 ein selbstverwaltetes Wohnviertel mit bunten Häusern, Werkstätten, Cafés und der Konzertbühne Loppen.

Børsen
Die Børsen, die alte Börse Kopenhagens, ist ein Renaissance-Bau Christians IV. auf Slotsholmen; ihr Drachenschwanzturm brannte 2024 ab. Heute Baustelle mit kostenlosem Besucherzentrum.

Schloss Christiansborg
Auf Slotsholmen vereint Christiansborg das Parlament Folketing, Regierung und Oberstes Gericht, samt königlichen Empfangsräumen und dem kostenlosen, höchsten Turm Kopenhagens.

Holmens Kirke
Barocke Marine- und Hofkirche gegenüber Christiansborg, in der Margrethe II. 1967 heiratete. Altar von 1661, Seehelden-Gräber, freier Eintritt.

Königliche Bibliothek
Det Kongelige Bibliotek auf Slotsholmen: Dänemarks Nationalbibliothek mit dem Schwarzen Diamanten von 1999, kostenlosen Ausstellungen und Café am Hafen.

Nationalmuseet
Dänemarks größtes kulturhistorisches Museum erzählt im Prinzenpalais 14.000 Jahre Geschichte, vom Sonnenwagen von Trundholm über Wikinger bis zu den Weltkulturen.

Ny Carlsberg Glyptotek
Das Kunstmuseum des Brauers Carl Jacobsen vereint antike Skulpturen, über 40 Gauguin-Werke und eine der größten Rodin-Sammlungen rund um einen verglasten Wintergarten.

Tivoli
Der 1843 eröffnete Tivoli neben dem Hauptbahnhof ist der zweitälteste Vergnügungspark der Welt, mit historischer Holzachterbahn, Gärten, Konzerten und Hunderttausenden Lichtern.